Autorenkalender 2018

Da ist er, der Auftakt zum Dezemberkalender von der klasse Autorin
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Rebecca van Deyk
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1.) Stell dich einmal vor, wer bist du, wie lebst du so?

Hallo, ich bin Rebecca van Deyk, ich bin irgendwo zwischen 14 und 99 Jahre (kommt auf die Tagesform an, lacht) und lebe an der Ostsee. Ich bin Autorin im Genre Horror und Thriller. Dabei schreibe ich gern über Apokalypsen, Dystopien und Monster. Ich lebe sehr einfach, bin eher bescheiden. Um glücklich zu sein brauche ich nur meine Tiere und meine Familie.

2.) Wie bist du einst Autorin/Autor geworden? War das schon von Kindesbeinen an dein Wunsch, folgst du sozusagen einer Passion? Bist du ein Quereinsteiger, ein Frischling oder was verschlug dich ins Schriftstellertum?

Geschrieben habe ich schon als Jugendliche gern, sehr zum Leid meiner Deutschlehrerin, bin aber erst sehr viel später dazu gekommen, es wirklich und richtig zu tun. Allerdings habe ich früher mit Jugend- und Sachbüchern angefangen, die ich schon vor einiger Zeit habe aus dem Programm nehmen lassen. Nun habe ich das große Glück und habe es zu meinem Beruf machen können und erfahre gerade von meinem Mann dabei viel Unterstützung, Beistand und Rat, danke Schatz!

3.) Bist du jemand, der auf Weihnachtsmärkte geht, Lebkuchen isst und Glühwein trinkt? Oder ist dieser ganze Trubel nichts für dich und du sitzt lieber bei heimischer Decke am Fenster und schaust dem geschäftigen Treiben aus sicherer Entfernung zu?

Ich liebe Weihnachten und Weihnachtsmärkte gehören für mich dazu. Das ist die einzige Zeit, wo ich tatsächlich auch gern shoppen gehe (Geschenke…). Allerdings wird es durch die aktuellen Geschehnisse in der Welt leider weniger, da ich mich nicht mehr wirklich auf öffentliche Veranstaltungen traue. Nun, auch wenn ich meine Leser brutale und blutige Momente in meinen Büchern erleben lasse, so liebe ich das Friedliche, Ruhige und die freundliche Menschlichkeit.

4.) Hast du schon mal was total Verrücktes gemacht? Bist irgendwo so richtig aus der Reihe getanzt, warst nicht so ganz der liebe Kerl, die nette Lady?

Hm… da muss ich nachdenken. Ich gehöre eher zu der schüchternen Sorte Mensch, lebe gern zurückgezogen, nur mit meiner Familie. Aber doch, einmal habe ich etwas Verrücktes getan: ich habe spontan ein Pferd aus einer schlechten Haltung herausgekauft, viel zu teuer und schon gar nicht das, was ich gesucht habe. Es sollte zum Schlachter, weil es als bösartig und unreitbar galt. Es wurde wenige Jahre später von mir ohne alles an einer Autobahn geritten, folgte mir auch ohne Führstrick und wurde mir zur besten Freundin.

5.) Wenn man deine Bücher sucht, wo kann man diese finden? Im Buchladen ums Eck? Im Online-Shop, bei dir privat mit Autogramm?

Meine erste Novelle ist im Epublishop zu finden, aber auch bei Amazon (https://www.amazon.de/Zombiecity-Un…/…/ref=tmm_pap_swatch_0…), Thalia, Google Play Store und einige Händler mehr. Allerdings kann man auch welche mit einer persönlichen Signierung bei mir erwerben. Auf meiner Webseite www.rebecca-van-deyk.de gibt es Infos dazu.

6.) Was gibt es alles von dir? (Taschenbücher, gebundene Ausgaben, Hörbücher, illustrierte Werke, Merchandising wie T-shirts, Tassen, Armbänder, Lesezeichen, Weihnachtsgeschichten, Gedichte, Märchen oder oder)

Meine Kurzgeschichte „Zombiecity – Stadt der Untoten“ gibt es als Ebook (siehe oben), übrigens dauerhaft für 99 Cent, sowie jetzt auch als Taschenbüchlein. Lesezeichen gibt es nur zu bestimmten Anlässen. So gibt es nur ein Lesezeichen handsigniert von mir, über das sich eine Rezensentin freuen durfte. Sollte ich mal eine Bestsellerautorin werden (lacht), ist sie reich (lacht schon wieder).

7.) Wie kann man dich kennenlernen? (Hältst du Lesungen, bist du auf Buchmessen, Cons, Literatur Veranstaltungen, hast du Hobbies, wo man dich treffen kann, spielst du Rollenspiele, Online Games, bist du im örtlichen Strickclub, spielst du Skat im Club, etc. )

Da ich unter Pseudonym schreibe, trete ich nicht in der Öffentlichkeit auf. Ich bin wie gesagt auch viel zu schüchtern, aber ich arbeite dran und werde eventuell mein stilles Kämmerlein auch bald verlassen. Eine Werbeaktion z.B. für mein zweites Buch, da werde ich sehr wohl an die Öffentlichkeit gehen ;)

Hobbys? Nunja, nachdem meine Stute verstorben ist, habe ich mich aus dem Hobby zurückgezogen, aber ich vermisse es sehr. Ich habe aber bei meiner Suche kein Pferd gefunden, dass nur annähernd an sie heran kam und deshalb ist mein Haupthobby neben meinen anderen kleineren Hobbys nun das Schreiben.

8.) Wie heißt dein aktuelles Werk? Wie deine anderen Werke?

Über mein aktuelles Werk verrate ich nichts, es wird ein Roman, den es in dieser Form noch nicht gibt. Er befindet sich immer noch in Arbeit, da ich sehr viele Seiten gelöscht habe, um noch bessere zu schreiben. Er ist jetzt bereits länger als geplant. Erscheinungstermin ist Frühling 2019. Aber bis dahin gibt es immer mal wieder kleine Infos auf meiner Webseite. Eine Leseprobe gibt es übrigens jetzt schon ;)
Ich schreibe allerdings noch weitere Bücher unter einem anderen Pseudonym.

9.) Hast du Hilfe bei der Erstellung deines Buches/ deiner Werke? (Hast du Testleser, Familie, Freunde, etc. die dich unterstützen)

Ehrlich gesagt, gibt es nur eine ganz kleine auserwählte „Gemeinde“, die während des Schaffungsprozesses in mein Werk schauen darf und die ich mit kleinen Lesungen belästige (grinst). Ich bin da etwas empfindlich. Zum einen habe ich Angst, dass zu viele gute Ideen von den Anderen kommen könnten, die mir so gut gefallen, dass ich sie umsetze und so mein Werk irgendwie nicht mehr meines wäre. Dann habe ich Angst, dass man so sehr an meinen Worten herummäkelt, dass ich entmutigt werde. Kritik mag ich sehr, aber sie muss sachlich sein und mich voranbringen, nicht ausbremsen und zweifeln lassen.

10.) Welche Buchidee schwirrt dir durch die heiligen Hallen der Gedankenwelt? Gibt es da etwas Stoffliches, an das du dich gerne mal rantrauen würdest? Oder hast du es vielleicht schon getan?

Ideen? Ohje, wo fange ich an. Leider kann ich nicht so schnell schreiben, wie die Ideen sprudeln. Aus diesem Grund verfasse ich bereits neben meinem Großprojekt mehrere kleine Geschichten, während einer Leerlaufzeiten am richtigen Buch. So können die Ideen raus und blockieren mich nicht mehr. Allerdings würde ich gern mal einen Fantasyroman verfassen. Ich hatte früher bereits einige Ideen zu Papier gebracht, sie aber wieder verworfen, weil sie mir als albern vorkamen. Wenige Jahre später musste ich mich sehr darüber ärgern, denn ähnliche Werke wurden nicht nur veröffentlicht, sie wurden zu Bestsellern. So etwas tut weh und man könnte sich selbst ohrfeigen. Heute schreibe ich alles auf, was mir in den Sinn kommt, lege es beiseite, schreibe später wieder weiter und irgendwann lasse ich es in die Welt ziehen, egal, ob Flop oder nicht. Besser es zu tun, als sich zu ärgern, dass man seine Ideen eingesperrt hat und andere sie besser nutzten. „Man ärgert sich nicht über die Dinge die man getan hat, sondern über die, die man nicht getan hat… heißt es doch.

11.) Hast du eine Autorenseite, einen Account bei Lovelybooks, eine eigene Homepage, einen Facebook Account für dein Schreibprofil? Dann verlinke sie uns gerne.

Ich mache es mal einfach, vielleicht kann man es auch schreibfaul nennen (ja, sie lacht schon wieder): auf meiner Autorenseite sind alle weiteren Profile wie z.B. bei Facebook, Lovelybooks usw. aufgeführt. Schaut einfach mal auf meine Webseite: www.rebecca-van-deyk.de

12.) Was liebst Du an Deinem Hobby/Beruf?

Das man etwas erschaffen kann, was es so noch nicht gibt, meistens jedenfalls. Und selbst wenn, jeder Autor schreibt anders. Ich liebe es, mir Gedanken um die Charaktere zu machen. In meinem Roman z.B. gibt es eine Journalistin, die im wahren Leben eher als „Schisser“ zu bezeichnen wäre. Wenn sie in ihrem Job allerdings Ungerechtigkeiten aufdeckt, kommt sie auch schon mal aus sich heraus. In meinem Roman allerdings muss sich ganz neu erfahren und entwickelt sich zu einer Frau, der sogar Männer folgen, sie wird zu einer Heldin. Sie tut Dinge, die sie sonst nie tun würde und auch ihr Gegenspieler, ein geldgeiler und skrupelloser Wissenschaftler, muss erfahren, dass seine leichte Beute absolut nicht so leicht zu jagen ist, sondern sich sehr wohl zu wehren weiß. Und dabei springt er so manches Mal nur knapp dem Tod von der Schippe. Und am Ende fragt er sich, wer hier wen jagt…
Mein Beruf ist Berufung. Ich liebe ihn. Ich bin kein Mensch, der alles zu Ende bringt, was er sich vorgenommen hat, mit Ausnahme meiner Geschichten. Und egal welches berufliche Ziel ich angepackt habe, es kam immer wieder was dazwischen und ich kam zum Schmieden von Worten zurück. Irgendwann habe ich es begriffen und nun ist das Schreiben, das Verfassen von Geschichten, von Fiktion mein Beruf.

13.) Wenn du für das kommende Jahr einen Wunsch frei hättest, was wäre das dann?

Nur für dieses Jahr erstmal? Mein Hundchen, dass ich es ein weiteres Jahr an meiner Seite haben darf, solange es ihm dabei gut geht!!!

Vielen Dank, dass ich unter so vielen Einsendungen ausgewählt und am Interview teilnehmen durfte! Rebecca

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